In der Grube Teufelsgrund wurde
auf verschiedenen Stollen und Strecken abgebaut. Für Besucher
ist zur zeit nur der Friedrichstollen, bis zum 2006 neu entdeckten
Altbergbau, begehbar; kompletter Führungsweg 1,8km. Zur Sicherung
gegen das Einstürzen des Mundloches (1)ist
der vorderste Teil der Friedrichstrecke mit Eisenbögen ausgebaut.
Der Zwischenraum zwischen diesen Bögen und dem festen Gestein
ist mit kleineren Gesteinsbrocken ausgefüllt. Diese Art von Ausbau
endet an einer "Wettertür". Mit dieser Tür lässt sich die Bewetterung
der Grube regulieren. Hinter dieser Türe beginnt ein Ausbau aus
Spritzbeton und verhindert ein Abbröckeln loser Gesteine, am Ende
des Betonausbaus ist das Nebengestein so standfest, dass keinerlei
Ausbau mehr notwendig ist. Bei Meter 161 wechselt das Nebengestein,
ein etwa 35m mächtiger Porphyrgang verläuft etwa rechtwinklig
zum Stollen. Das Ende des Porphyrgangs ist erreicht, wo der Seitenstollen
(Asthma-Stollen) (2) vom Hauptstollen
nach rechts abzweigt. Im hinteren Teil dieses Stollens sind Ruheplätze
für die Asthma-Patienten untergebracht. Ein ganzes Stück tiefer
im Berg kommt auf der linken Seite des Stollens eine Nische, die
das Feuersetzen (4) darstellt. Bei 280m kommt man an einer Mineraliensammlung
(5) fluoreszierender Mineralien vorbei. Die meisten der ausgestellten
Minerale kommen aus dem Schwarzwald. In der Nische bei 290m sind
verschiedene Bohrgeräte (6)
ausgestellt. Sie stammen aus der Zeit um 1950 bis 1970. Bei 300m
taucht zum ersten Mal ein Anzeichen des Erzgangs auf. Nach Meter
500 kommt auf der rechten Seite ein Querschlag, dieser führt direkt
in die
Maschinenkammer (7), in der
sich die Fördermaschine und eine kleine Ausstellung befindet.
Geht man aus dem Maschinenraum wieder raus, gelangt man direkt
in den Füllort (8), wo früher
die Förderwagen zum Förderkorb gebracht wurden, um dann über den
180m tiefen Blindschacht nach unten gebracht zu werden. Geht man
nun ein Stück in der Strecke zurück, gelangt man zu einer Treppe
(11)die direkt in die mittlerweile
leer geräumten Magazinabbaue (15-18)
führt, in denen man auf einer Länge von 100m entlang laufen kann.
Auf der anderen Seite des Abbaus geht man wieder herunter und
folgt dem Stollen immer weiter ins Bergesinneren, wo man dann
nach ca. 80m zu einem Schacht (12) gelangt, der auf den tiefer
liegenden Wilhelmstollen führt. Wendet man seinen Blick dann nach
oben, hat man einen Einblick in einen Schacht (12), der noch aus
dem Mittelalter stammt und mit Eisen und Schlegel aus dem Berg
gehauen wurde. Noch ein ganzes Stück weiter hinten durchläuft
man einen Ausbau (13) aus
Holz und kommt dann linkerhand zu einem Abbau (14)und
Stollen aus dem 14 Jhd. Nach weitern 50m ist das vorläufige Ende
des Stollens erreicht.
Glück Auf