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Bald nach der
Eröffnung des Schaubergwerks 1970 stellte sich heraus, dass
Asthmatiker durch die besondere
Luftreinheit im Bergwerk große Linderung ihres
Leidens verspüren. Aus diesem Grund hat die Gemeinde eine spezielle
>>Asthma Therapiestation<< in einem Seitenstollen
des Schaubergwerkes eingerichtet.
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Seit altersher
ist es üblich, Asthmakranken dadurch
Erleichterungen zu schaffen, dass man ihnen einen Kuraufenthalt
in klimatisch bevorzugten
Gegenden verordnet. Relativ neu ist
dagegen, das spezifische Klima von Naturhöhlen oder von stillgelegten
Bergwerken für
die Behandlung von Asthma und Bronchitis zu nutzen. Die heilklimatischen
Besonderheiten von Naturhöhlen und stillgelegten Bergwerken liegen
vor allem in der Staub-, Keim- und Allergenfreiheit der vom Bergesinneren
nach außen gerichteten Luftströmung.
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Indikation
Folgende Erkrankungen stellen die wichtigsten und aussichtsreichsten
Indikatoren für den Besuch des
Stollens dar:
Asthma bronchiale
Chronische Bronchitis
Allergische Nebenhöhlenerkrankungen
Heuschnupfen
Keuchhusten
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Interessanterweise
waren es die Asthmapatienten
selber, die die heilende Wirkung der Untertagekuren herausfanden,
und zwar während des Zweiten
Weltkrieges, als die Höhlen und
Bergwerke für Luftschutzzwecke genutzt
wurden.
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Atemtherapie im Heilstollen
Ab sofort findet jeden Samstag um 10.30 Uhr
eine Atemtherapie- Stunde mit dem Therapeuten Stefan Ganter
statt.
Kosten pro Sitzung: 10€
Dauer: 1 Stunde mit anschließend unbegrenzter Ruhezeit.
Bitte möglichst Schlafsack mitbringen,
kann gegen eine Gebühr auch vor Ort gemietet werden.
Anmeldung erforderlich, da nur begrenztes Platzangebot
Tel. 07636/1450
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Der
Weg zur Kur
Besuch beim
Hausarzt, der die Diagnose für
den Patienten stellt und eine Kurempfehlung an die Krankenkasse
gibt.
Von dieser erhält der Patient einen Bewilligungsschein, der unbedingt
in die Kur mitzubringen ist.
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